Schweißtechnik
WIG-Schweißen
Beim WIG-Schweißen wird der benötigte Strom über eine Wolfram-Elektrode zugeführt, diese ist temperaturbeständig und schmilzt nicht ab. Von dieser Elektrode geht ein Lichtbogen aus, der den Werkstoff erwärmt und verflüssigt. Um die Elektrode herum befindet sich eine Düse für das Schutzgas welches aus der eben genannten Düse herausströmt und das flüssige Schweißbad vor chemischen Reaktionen mit der Umgebungsluft schützt. Dafür kommen die Edelgase Argon, Helium oder Gemische zum Einsatz. Die inerten, also reaktionslosen Gase verhindern chemische Reaktionen mit dem flüssigen Schweißbad und dem erhitzten Werkstoff. Das sorgt für hochwertige Schweißnähte.
Da die Wolfram-Elektrode nicht abschmilzt, wird der Schweißzusatz beim WIG-Schweißen per Hand zugeführt.
Autogen-Schweißen
Beim Autogenschweißen wird in einem Schweißbrenner ein Brenngas (meist Acetylen) mit Sauerstoff so gemischt, dass eine Flamme entsteht, die das Eisen zum Schmelzen bringt, aber nicht oxidiert. So können zwei Werkstücke miteinander verbunden werden. Die höchste Temperatur wird an der Spitze 2 bis 4 mm außerhalb des hell leuchtenden Kegels erreicht. In dieser Arbeitszone erreicht man Temperaturen von 3200 °C. Der hier vorliegende, elementare Wasserstoff wirkt reduzierend auf das Werkstück, so dass man eine blanke, oxidfreie Oberfläche erhält. Der Schweißzusatz wird wie beim WIG-Schweißen per Hand zugeführt.
Da unser Betrieb über TÜV-Zertifizierte Schweißer verfügt, dürfen wir in allen Zwangspositionen Edelstahl, Stahl und Schwarz-Weiß Verbindungen für Sie schweißen. Somit sind auch Heizungs-, Gas-, Dampf-, oder Trinkwassernetze mit Rohrdimensionen bei denen herkömmliche Pressfittinge unrentabel sind kein Problem für uns.